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Wanderwege rund um Bad Camberg


Wanderwege rund um Bad Camberg

Bad Camberg im Landkreis Limburg-Weilburg ist das Herz des Naturraums Goldener Grund. Hier kann man über Felder und durch Wald wandern.

Nachfolgend finden Sie die Beschreibungen und Erläuterungen zu Wanderwegen rund um Bad Camberg. Die Karte zu den beschriebenen Wegen kann man bei der Kurverwaltung oder dem Bürgerbüro der Stadt Bad Camberg erhalten (1,00 Euro, für Kurgäste kostenlos)

Wanderwegbeschreibung

1 - Horstweg (Türkis, 10 km, 3 Stunden)

Wegbeschreibung:
Obertorturm - Kapellenstraße - Hopfenstraße -Erlenbachhalle - Horstweg - Schutzhütte - Lindchen - Hinterfeld - Waldblick - Dombachtalweg - Biebersweg - Obertor

2 - Heiligenwald (Braun, 7 km, 2 Std.)

Wegbeschreibung:
Obertor - Kapellenstraße - Hopfenstraße - Biebersweg - Dombachtalweg - Mariengrotte - Kreuzkapelle - Obertor

3 - Kreuzkapelle (Rot, 6 km, 1,5 Std)

Wegbeschreibung:
Obertor - Kapellenstraße - Kreuzkapelle - Waldschloß - Spatzenallee - Obertor

4 - Hubermühle (Grün, 7 km, 2 Std.)

Wegbeschreibung:
Obertor - Kapellenstraße - Kreuzkapelle - Schwickershäuser Kirche - Hubermühle - Wassertretanlage - Schützenhaus - Obertor

5 - Dombach (Blau, 8 km, 2 Std.)

Wegbeschreibung:
Obertor - Schützenhaus - Wassertretanlage - Hubermühle - Dombachtalweg - Friedhof - Dippcheswies - Waldschloß - Spatzenallee - Obertor

6 - Hub (Rosa, 10 km, 3 Std.)

Wegbeschreibung:
Obertor - Spatzenallee - Waldschloß - Dippcheswies - Dombach - Sportplatz - Eschbach - Hub - Hubermühle - Wassertretanlage - Schützenhaus - Obertor

7 - Dombacher Loch (Lila, 11 km, 3 Std.)

Wegbeschreibung:
Obertor - Spatzenallee - Waldschloß - Dippcheswies - Dombacher Loch - Alsdorfer Weiher - Waldschloß - Spatzenallee - Obertor

8 - Drei-Kreis-Eck (Gelb, 14 km, 4 Std.)

Wegbeschreibung:
Obertor - Spatzenallee - Waldschloß - Dippcheswies - Heppeborn - Drei-Kreis-Eck - Jeremiasheck - Dombacher Kirche - Wassertretanlage - Schützenhaus - Obertor

9 - Haidchen (Orange, 11 km, 3 Std.)

Wegbeschreibung:
Obertor - Reithalle - Unterführung - Alsdorfer Höfe - Haidchen - Steinchen - Alsdorfer Weiher - Waldschloß - Obertor

Kleine Erläuterungen zu den Wanderwegen

Alsdorfer Weiher (Weg 7 und 8)

Der romantisch gelegene Alsdorfer Weiher, der mit viel Eigeninitiative Würgeser Bürger errichtet wurde, erinnert an das untergegangene Alsdorf, das in seiner Nähe gelegen haben soll. Alsdorf soll auf "altes Dorf" hinweisen. Im 16. Jhd., wahrscheinlich um 1526, ist Alsdorf untergegangen (siehe dort aufgestelltes Hinweisschild).

Biebesweg (Weg 1 und 2)

Biebes ist aus dem mittelhochdeutschen "Biboz". Es handelt sich dabei um den Beifuß, lat. Artemisia, einen Korbblütler, von dem es rund 200 Arten mit würzigen Blättern gibt.

Dombacher Kirche (Weg 8)

Die Kirche wurde 1876 auf Anregung des damaligen Dombacher Pfarrers Dr. Franz Alfred Muth gebaut. Von ihm stammen viele romantische Gedichte, die in die Nachfolge Eichendorffs und Uhlands einzuordnen sind. Sein Grab befindet sich an der Chorwand der Kirche und sein Grabstein trägt einen seiner Verse.

Dombacher Loch (Weg 7)

Links und rechts der Landesstraße Nr. 3031 Hügelgräber aus der jüngeren Hallstattzeit (ca. 600 bis 500 v. Chr.), sind teilweise mit unbearbeiteten Steinstelen gekrönt. Erste Grabungen 1875. 1965 wurden infolge Straßenbauarbeiten weitere Grabungen notwendig. Die gefundenen Grabbeigaben waren schlicht. Hals- und Armringe, Eisenfragmente und teilweise graphitbemalte Gefäße.

Dippcheswies (Wege 5, 6, 7 und 8)

Nach der Volkslegende Treffpunkt der "Hexen" (Hexentanzplatz). Hexenprozesse fanden in Camberg zwischen 1630 und 1659 statt.

Drei-Kreis-Eck (Weg 8)

Ein Steintisch mit Ruheplätzen markiert die Stelle, an der drei Landkreise zusammentreffen: Der Landkreis Limburg-Weilburg, der Rheingau-Taunus-Kreis und der Hochtaunuskreis.

Heppeborn (Weg 8)

"Born" kommt natürlich von Quelle oder Brunnen. "Heppen" hieß früher das Gesinde der Bauern, meist sogar Leibeigene. Mit der "Heppe" oder "Hippe", einer Machete ähnlichen Hacke, verrichtete man die Feld- und Waldarbeit. Man hat sich am Heppeborn nach getaner Arbeit am frischen Wasser erholt.

Jeremiasheck (Weg 8)

Kleines Waldstück, das um 1775 eine Frau Margarethe Jacobi aus Camberg der Würgeser Pfarrei schenkte. Heute gehört die Jeremiasheck zum Bad Camberger Stadtwald.

Kreuzkapelle (Wege 2, 3, und 4)

Die frühbarocke Kirche wurde 1681-83 von der Camberger Familie von Schütz zu Holzhausen errichtet. Davor bestand dort eine Einsiedelei mit einem Kapellchen, das heute als Krypta in den Kirchenraum integriert ist. 1926 schenkten die Besitzer die Kapelle der Kath. Pfarrgemeinde St. Peter und Paul. Von 1929 bis 1933 Treffpunkt der kath. Jugendbewegung Neudeutschland.

Schwickershäuser Kirche (Weg 4)

Die romantisch am Dorfrand gelegene Kirche wurde 1787 gebaut. Doch bereits 1337 wird dort eine Kapelle erwähnt. Das Gnadenbild, eine 59cm hohe barocke Pieta, zu dem alljährliche Wallfahrten stattfanden, wurde geraubt.

Wassertretanlage (Wege 4, 5, 6 und 8)

Der Zweckverband Naturpark Hochtaunus hat dort eine Natur-Kneippanlage mit Schutzhütte geschaffen. Von Hand ausgehöhlte Baumstämme werden von einer Naturquelle gespeist und bieten sich als Armbad und Tretanlage an. Beachten Sie bitte die Benutzungshinweise vor Ort.

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