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Passt Champagner zum Essen?


Passt Champagner zum Essen?

Champagner zum Essen, passt das zusammen? Und wenn ja, zu was schmeckt Champagner am besten?
Die Antwort lautet: Ja, Champagner ist ein hervorragender Begleiter von Gerichten.

Schon lange gilt nicht mehr, dass Champagner nur zu teuren Speisen wie Austern, Kaviar, Trüffel oder Hummer passt.

Was zu Champagner gut passt und was weniger gut, das wird folgend erläutert.

Manche sagen, wo Bier zu passt, da passt auch Champagner. So simpel ist es natürlich nicht. Auch wenn es durchaus stimmt, dass beide Getränke wegen ihrer Kohlensäure gut mit kräftigen Speisen zu kombinieren sind. Besser ist es jedoch auf die Traubenart des Champagners schauen: so passen z.B. die würzigen Nuancen der Blauburgunder-Trauben (Blanc de Noir) ganz hervorragend zu Huhn, während die Chardonnay-Trauben (Dom Pérignon) mit ihren Vanille- und Brioche-Noten, ausgezeichnet zu Fisch und Kaviar passen.

Der Dom Pérignon ist grundsätzlich ein vielseitig kombinierbarer Champagner, mit dem man nicht viel falsch machen kann. Allerdings kommt sein einzigartiger Geschmack mit den passend ausgewählten Gerichten noch besser zur Geltung.

Ebenfalls gut zu Champagner passen kleine Häppchen, kombiniert aus Französisches Baguette mit leckeren Aufstrichen, z.B. aus Oliven, Rote Beete oder Meerrettich sowie Cashewnusscreme.

Auch Käse z.B. Gouda oder Walnuss Brie, geräucherter Schinken, Oliven, Gemüse, Studentenfutter und Weintrauben, lassen sich sehr gut mit Champagner kombinieren. Selbst gewöhnliche Cracker mit Frischkäse und Kaviar oder Lachsscheiben munden als Häppchen bestens.

Nicht so gut als Begleiter zum Champagner passen scharfe Aromen wie Chili oder extreme Aromen wie Knoblauch. Auch saure Aromen wie Gurken sollte man nicht zum Champagner reichen.

Doch ansonsten passt doch recht viel zu diesem edlen Getränk, vor allem auch salzige und fette Speisen. Der Champagner "schneidet" nämlich auf eine frische und scharfe Art und Weise durch einen Hauch Fett und Salz hindurch.

Champagner zum Aperitif

Ein Aperitif, der dem Lunch oder dem Diner vorausgeht ist ein besonderer gastlicher Moment, der möglichst leicht sein und dabei den Appetit anregen sollte. Die Weine aus der Champagne-Region eignen sich dazu in der Regel hervorragend.

Der frische und lebendige Charakter eines Blanc de Blancs, ein Champagner mit hohem Chardonnay-Anteil oder ein junger Jahrgangs-Brut eignen sich dazu bestens. Auswählen sollte man einen feinen, fruchtigen, frischen Champagner, der mit Aromen von Zitrusfrüchten und einer lebendigen und leichten Textur erfrischt.

Wunderbar als Begleitung zum Aperitif passt auch ein Rosé-Champagner, besonders wenn er einen hohen Anteil von Chardonnay hat. Grundsätzlich passen als Aperitif Champagner mit unaufdringlichen und frischen Aromen sowie einer weichen, seidigen Textur.

Der Champagne Rosé strahlt eine extravagante Ausgelassenheit aus und verleiht auch Gerichten mit exotischem Duft und Geschmack eine neue, warme, harmonische Note. Er passt zudem wunderbar zu süßsauren Speisen und den milden, feinen, zarten Aromen bunter Gewürze und geheimnisvoller Kräuter.

Die Empfehlungen kann man aber nur begrenzt verallgemeinern, da es innerhalb der einzelnen Jahrgänge große geschmackliche Unterschiede geben kann. Jeder Jahrgang wird geprägt durch die Eigenschaften des jeweiligen Jahres. Dadurch unterscheiden sich zwangläufig die Jahrgänge in ihrem Bukett. Insofern muss man bei den Speiseempfehlungen aufpassen und differenzieren.

So besteht die Kunst letztlich darin zu ermitteln, welcher Jahrgang mit welchen Gerichten am besten harmoniert. Seien sie mutig und probieren sie ruhig aus!

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