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Katzenturm in Limburg


Katzenturm in Limburg

Der Böllerturm in Limburg ist ein markantes Relikt der mittelalterlichen Stadtbefestigung und gehört zu den eindrucksvollsten Zeugnissen der frühen Wehrarchitektur der Stadt.

Der runde Turm mit eingezogenem Obergeschoss und verschiefertem Kegeldach entstand zwischen 1220 und 1230 im Zuge des Ausbaus der städtischen Wehranlagen. Sein Name geht laut Limburger Chronik auf die sogenannten „Böller“ oder „Katzenköpfe“ zurück – Steinkugeln oder Geschütze, die einst von hier aus abgefeuert wurden, um die Stadt zu schützen.

Bis heute prägt der Turm das historische Stadtbild und vermittelt einen authentischen Eindruck der mittelalterlichen Verteidigungsstrukturen Limburgs. Der Böllerturm wird heute von der Marinekameradschaft Limburg genutzt, die hier ihr Marineheim eingerichtet hat und ein kleines Museum betreibt.

Damit verbindet der Turm auf besondere Weise mittelalterliche Stadtgeschichte mit maritimer Vereinskultur und bleibt zugleich ein spannender Anlaufpunkt für Geschichtsinteressierte und Besucher der Stadt.

Bild: Oliver Abels (SBT), CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons.

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