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"Gesichter" - Gemeinschaftsausstellung im KuKuK Wettenberg


26.08.2016
18.09.2016

„Gesichter“, das ist mal wieder ein Thema, das in seiner Offenheit den Künstlern des KuKuK Wettenberg wie gerufen kommt. Gehört es doch zum Konzept des Vereins, stets ein möglichst breites Spektrum eines Themas vor Augen zu führen.

Gemeinschaftsausstellung im KuKuK WettenbergGesichter im Singular sind Porträts, von sich selbst oder anderen, skizziert, gezeichnet, radiert, gemalt, collagiert, montiert, in Ton modelliert, in Holz gehauen, aus Eisen geschweißt- erscheinungsorientiert, karikiert, deformiert, schematisiert, reduziert, entstellt, skurril, ironisch, aber auch geschönt und idealisiert.
Gesichter im Plural gibt es in der Kunst im Gruppenbildnis.
Dreidimensional gehören Gesichter zu den Büsten oder Gesichtsreliefs.
Gesichter werden gelegentlich verdeckt durch Masken, sie gleichen Masken oder sie sind Masken. Sie müssen nicht Menschen gehören. Auch Hexen und Geister, natürlich auch Tiere, haben ein Gesicht. Und in der Gemeinde der Golden Oldies weiß man, dass auch vierrädrige und zweirädrige Gefährte so etwas wie ein Gesicht haben.

Gesichter können etwas ausdrücken, Gemütsbewegungen, Leid, Freude, aber auch in ihrer Mimik erstarrt, ja wie tot erscheinen. Manche Menschen wollen Gesicht zeigen, das heißt Farbe bekennen, andere wollen ja gerade kein Gesicht zeigen! Menschen können auch „gesichtslos“ erscheinen.
Als Künstler kann man sich an wirklichen Gesichtern orientieren, Gesichter verschiedenen Alters aus seiner Umgebung, aber auch z.B. Gesichter von Stars bearbeiten, wie Andy Warhol das gemacht hat. Man kann sich auf ein einziges Gesicht konzentrieren oder verschiedene miteinander ins Bild setzen. Gesichter lassen sich unterschiedlich anordnen, wohlüberlegt oder chaotisch, ja sogar seriell. Man kann etwas in Gesichter hinsehen oder dort Gesichter sehen, wo objektiv gar keine sind. Jeder kennt Projektionen von Gesichtern z. B. in Wolken, rauen Wänden, Mauern, in Rinde und Wurzeln von Bäumen…
Man sagt von einem bestimmten Alter an seien Menschen für das Aussehen ihres Gesichtes verantwortlich. Für das Aussehen, den Ausdruck und die Charakteristik von Bildnissen sind vor allem die Künstler verantwortlich, gleichgültig ob sie nun nur skizzieren oder erscheinungsgetreue Porträts ausarbeiten.

Eine besondere Spezies ist das Selbstporträt, Vorgänger der heute so beliebten Selfies.

Bei dem Thema Gesichter werden in der Ausstellung die kleinen Formate sowohl bei Bildern als auch Plastiken überwiegen. Damit wird das Ausstellungskomitee, das den Aufbau und die Ästhetik der Ausstellung zu leisten und zu verantworten hat, vor eine schwierige Aufgabe gestellt.
Die 18 Teilnehmer sind: Franz-Peter Bönisch, Hannes Bolterauer, Vera Bennung-Corominas, Roberto Bennung, Ulrike Dalla-Bona, Dieterich Emde, Johannes Eucker, Klaus Engelbach, Jasmin Frost, Heiko Frost, Elisabeth Jähnichen, Alice Lüdge, Barbara Ritzkowski, Silvia Rudnicki, Ines Scheurmann, Brigitta Seibert, Ilse-Marie Weiß, Waltraud Wilson.
 
Vernissage ist am 26.8.2016 um 19 Uhr.
Musik: Jürgen Krist singt Lieder „über die Einzigartigkeit des Lebens“.
Der KuKuK in Wißmar, in der Goethestraße 4b ist an Samstagen, Sonntagen und an Feiertagen
von 15 – 18 Uhr geöffnet.
Der Eintritt ist frei.

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