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AMEN-Festival - Ein Festival für alle Sinne


07.12.2019 18:00

Aller guten Ding sind bekanntlich drei. Das wissen auch die Macher des AMEN-Festivals rund um den Wetzlarer Veranstalter Christian Minke.

Und so geht das Festival für elektronische Musik nach dem großen Zuspruch 2018 in die nächste Runde. Gefeiert wird diesmal am Samstag, 7. Dezember, in den Hessenhallen Gießen. Insgesamt präsentieren sich in den Messehalle 1 bis 5 ab 18.00 Uhr bis in die Morgenstunden 40 Acts auf insgesamt vier Floors.
Benjamin Gajdosch
Die Erweiterung des Festivals um die große Halle 1 und die beiden zusätzlichen Floors resultieren aus dem großen Zuschauerzuspruch 2018. Der Veranstalter reagiert so auch auf die Kritik von Besuchern: Zu eng, zu voll, schlechte Wegeführung waren die Kritikpunkte, die auch zu einem vorübergehenden Einlassstopp geführt hatten. "Die Kritik haben wir uns zu Herzen genommen und unsere Planung angepasst und optimiert", sagt Christian Minke, "wir nehmen das sehr ernst und es gab viele Gespräche mit den Beteiligten". Und so hat er mit seinem Team vor allem an einer erweiterten und optimalen Aufteilung gearbeitet. Lief der Einlass 2018 noch über das Foyer zwischen Halle 4 und 5, erfolgt dieser nun über Halle 1, wo die Besucher neben dem kompletten Abfertigungsbereich mit Garderoben und dem Verkauf der Getränkemarken auch die Essensstände und die große Chill-OutArea mit Liegestühlen und Bällebad zu finden sind.

Natürlich gibt es auch weiterhin einen Außenbereich mit Raucher-Lounge, "auf Foodstände draußen verzichten wir diesmal aber komplett".

Das AMEN präsentiert sich diesmal noch größer, noch pompöser und mit einer größeren musikalischen Bandbreite. Die thematisch aufgeteilten Floors, die alle Stilistiken der elektronischen Musik abbilden, verteilen sich über die Hallen. So gibt es neben einem Techno-Floor einen Psy- und Goa-Floor für die Fans von harten Klängen, aber auch die Anhänger von weicherer Musik wie Deep House finden ihren eigenen Bereich. Die stilistische Bandbreite reicht von House über Trance, Psy, Goa bis hin zu Progressive und Minimal. Auf dem LineUp stehen renommierte Künstler wie Anna Reusch, Bebetta, Klaudia Gawlas, Hatikwa, Dominik Eulberg oder Klopfgeister. Aber auch Namen regionaler Größen wie Ausem FM oder Chasing Kurt sind auf dem Plakat zu lesen. Das Kollektiv Hard Bock Drauf aus Frankfurt stellt einen eigenen Floor mit Acts wie Kopf & Hörer, O.B.I. oder Timo Mandl.
Kai Dekoeper
Doch wie auch in den Vorjahren und bei Minkes anderen Festivals kommt es nicht nur auf die Musik, sondern vor allem auf die Optik an: Wer schon einmal ein Festival von ihm besucht hat, weiß, was die Besucher dort audio-visuell erwartet. Ein ausgeklügeltes Lichtkonzept mit Laser- und LED-Shows gehört genauso dazu wie Performance-Künstler, die optische Akzente setzen. Futuristische Riesenroboter und Stelzenläufer werden zwischen den Holzaufbauten für staunende Blicke sorgen. Der Veranstalter verspricht wie auch in den Vorjahren ein kosmisches Labyrinth aus treibender Energie mit einem farbenfrohen Firmament, Leuchtraketen, Mond und Sterne sowie Sternschnuppen inklusive. "Wir lassen die Besucher auf funkelnden Schallwellen durch ferne Galaxien reiten", verrät Minke über das diesjährige Konzept und verspricht: "eine Nacht, in der Körper, Seele und Geist verschmelzen".

Da er die elektronische Musik aus ihrem Nischendasein befreien will, ist es ihm besonders wichtig, auch die Menschen jenseits des üblichen Publikums abzuholen. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Hallenbetreiber und den Behörden ist für ihn selbst verständlich, ebenso wie der Schutz der Besucher und Anwohner: Auch das detaillierte Lärmschutz- und Sicherheitskonzept wurde für 2019 noch einmal überarbeitet. Die Weiterentwicklung geht dabei rasend schnell, konnte Christian Minke, der in Wetzlar am Karl-Kellner-Ring noch bis zum Jahresende die renommierte Technodisco betreibt, mit seinem Team gerade dieses Jahr doch umfangreiche Erfahrungen sammeln. Zahlreiche elektronische Festivals gehen auf sein Konto. Neben dem bereits etablierten James Wood-Festival in Wetzlar richtete er auch das "Circle of Leaves" am Marbachstausee im Odenwald, das Atlantis-Festival in Friedberg sowie das Festival „Familie im Takt“ (F.i.T.) im Licher Waldschwimmbad aus. Großer Erfolg war auch der von Minke verantwortete Festivalbereich im Rahmen des diesjährigen Lahnuferfestes in Gießen. "Wir hatten einen bewegten Sommer", sagt der Veranstalter, "und freuen uns jetzt umso mehr auf unser Hallenfestival".

Beim AMEN gibt es wie in den Vorjahren verschiedene Preisstufen bei den Tickets. Die ersten Kategorien sind bereits ausverkauft. Aktuelle Infos zur aktuellen Preisstufe unter www.amenfestival.de oder auf Facebook (@AmenFestival) alle Infos.
Chasing Kurt
Die Geschichte des AMEN begann am 31. Oktober 2017 – am Reformationstag, in jenem Jahr zum 500. Reformationsbeginn einmalig ein bundesweiter Feiertag, ging es in der Gießener Hessenhalle erstmals über die Bühne. Mit vollem Erfolg: Zur Erstauflage pilgerten 2000 Techno-Fans nach Gießen. 2018 kehrte das AMEN zurück – und lockte satte 4000 Besucher an.

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