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Nutzungsspitzen für mobile Apps im März 2020


Nutzungsspitzen für mobile Apps im März 2020

Vieles hat sich im Frühjahr 2020 verändert. Wer zum Beispiel die weltweite Nachrichtenlage mitverfolgt, der greift nicht mehr nur auf die üblichen Medien wie Rundfunk und Fernsehen zu. Immer mehr Menschen verfolgen die Nachrichten über das Internet oder mobile Apps mit. Dazu gehören allen voran YouTube und Facebook, aber auch Instagram und Twitter. Generell steigt die Nutzung von mobilen Apps seit ihrer Erfindung seit Jahren. Spannend ist jedoch die Veränderung der Nutzung durch die Coronakrise.

Besonders der März 2020, als die soziale Isolation begann, hat dabei weltweit seine Spuren hinterlassen. Wenn man sich die heruntergeladenen Apps im Google App Store anschaut, ist ein deutlicher Trend erkennbar. Denn ein paar Apps haben einen interessanten Downloadanstieg erfahren.

App Downloads März 2020

Doch zuerst zu den üblichen Verdächtigen. Facebook, das vor ein paar Jahren noch unangefochten die Spitze der sozialen Medienkanäle anführte, hat seine Position mittlerweile eindeutig an WhatsApp abgegeben. Ein Glück für Mark Zuckerberg, dass er mittlerweile Besitzer von WhatsApp ist. Denn diese App ist im März 2020 mit fast 60 Mio. Downloads an der Spitze der Rangliste der Google App Downloads zu finden. Facebook hingegen liegt mit 25 Mio. Downloads auf Rang 5.

Neben diesen bekannten Riesen, zu denen auch Instagram gezählt werden kann, das auf Platz 4 gelandet ist, finden sich jedoch schon die ersten Spiele. Zwei der im März am meisten heruntergeladenen Games sind Slap King (24,8 Millionen Downloads) und Draw Climber. Beide Spiele können gegen andere Spieler gespielt werden. Wer sich für die beiden Spiele interessiert, könnte auch Gefallen an Spielautomaten finden, die es hier kostenlos gibt: 50 Freispiele ohne Einzahlung sofort.

Ob die beiden genannten Spiele unbedingt auf die Coronakrise zurückzuführen sind, sei dahingestellt. In der Google-Rangliste, sofern die Angaben stimmen, finden sich allerdings Kandidaten, die erst durch die soziale Isolation auf besonderes allgemeines Interesse gestoßen sind. Dazu zählt zum Beispiel Zoom, das eine App zur Videotelefonie ist und große Gruppengespräche mit mehreren Teilnehmern möglich macht. Zeitweise hat der Download dieser App laut verschiedenen Erhebungen sogar zu Spitzenplätzen in den wöchentlichen Ranglisten geführt.

Mit dem spontanen Auftauchen dieser Anwendung erkennt man sehr deutlich, dass Apps als Kommunikationsmittel in Zeiten von sozialer Isolation besonders wichtig geworden sind.

Unterschiede zum Februar

Auch wenn wir nicht alle Daten für den März 2020 vorliegen haben, zum Beispiel fehlen die Angaben zum Apple Store, ist dennoch erkennbar, dass TikTok zumindest bei Google nicht mehr auf Platz 1 steht. Die App lag im Februar auf allen Download Plattformen an der Spitze und wurde vom damaligen Zweitplatzierten, WhatsApp, im März abgelöst.

TikTok ist eine App mit chinesischem Ursprung, die eine Plattform für kurze Videos darstellt und nebenbei, ähnlich wie Instagram, soziale Interaktionen zwischen den Nutzern möglich macht. Das Zielpublikum der App besteht hauptsächlich aus jungen Leuten unter 20 Jahren und die Inhalte sind großteils Unterhaltung.

Warum also hat WhatsApp TikTok im März abgelöst? Vermutlich liegt auch das an dem höheren Bedarf nach einer weiteren alltäglichen Kommunikationsplattform, die man sowohl beruflich als auch privat nutzen kann. TikTok hingegen ist zwar auch weiterhin beliebt, jedoch für den Arbeitsplatz nicht zu gebrauchen. Auch Nutzer jenseits der 20 werden eventuell nicht so sehr von der jugendlichen App angesprochen.

Eine weitere Auffälligkeit im Gegensatz zu Februar ist, dass SnapChat aus der Rangliste verschwunden ist. Auch diese App hat ein jüngeres Zielpublikum und eher Unterhaltungscharakter.

Fazit

Der März 2020 zeigt bei den Downloads von Apps zumindest bei Google deutliche Tendenzen in Richtung veränderter Schwerpunkte in der Kommunikation. Die App Zoom hat durch die Coronakrise eine große Nachfrage erfahren, aber auch WhatsApp kann wieder Zuwachs verzeichnen. Es bleibt also spannend, welche weiteren Apps in Zukunft durch die Coronakrise verstärkt genutzt werden und ob sich daraus bleibende Trends entwickeln werden.

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