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Rockmusik im Dreierpack


15.12.2017 20:00

"Alles von Ed", "Cor Blimey" und "Marspol" am 15.12. im Gießener Jokus.

Dass Gießen reich an Bands ist, die mit eigener Musik aufwarten, dürfte gemeinhin bekannt sein. Gleich drei spannende Combos präsentieren sich am Freitag, 15. Dezember, im Kulturzentrum Jokus (Ostanlage 25a) in Gießen. Stilistisch erwartet die Besucher dabei eine große Bandbreite. Zu erleben sind an diesem Abend "Alles von Ed", "Cor Blimey" und "Marspol".
Alles von Ed
Mit "Alles von Ed" steht eine noch frische Gruppe in den Startlöchern, die erst Anfang des Jahres ihre -Premiere feierte. "Alles von Ed" als Gießener Band zu bezeichnen, wäre allerdings vermessen, denn die Bandmitglieder kommen regelmäßig aus unterschiedlichen Gebieten zum Musizieren zusammen. Trotzdem ist der Gießen-Bezug groß: Während Drummer Moritz Weissinger eine feste Größe in der heimischen Szene darstellt, kennt man auch den mittlerweile im Taunus lebenden und als Produzent arbeitenden Peter Laupenmühlen in der Stadt an der Lahn: Laupenmühlen und Weissinger mischten in den frühen 2000ern als Mitglieder von "Up meets down" die Gießener Szene mit grungigem Emorock auf. "Alles von Ed" mischen Elemente aus Rock, Grunge und Indie mit elektronischen Einflüssen und packen das Ganze in gefühlvolle, deutschsprachige Songs mit eingängigen und vorwärtstreibenden Melodien. Stilprägend ist dabei der mehrstimmige Gesang. Doch zu poppig soll es nicht werden - ein bisschen Dreck muss an allem kleben bleiben.

Cor BlimeyFeste Größe in der heimischen Szene sind die fünf Musiker von "Cor Blimey". Cor Blimey besetzen mit ihrer ganz eigenen Mischung aus Alternative Rock, Grunge und Progressive Rock eine Nische in der Musikszene. Die Gruppe kommt mit einem typischen RockbandLineUp daher, besticht aber vor allem durch ihren unverwechselbaren Sound und die Detailarbeit an den beiden Gitarren. Gepaart mit dem soliden Groove der routinierten Rhythmusfraktion webt die Band einen sphärischen Klangteppich, der trotz aller Progressivität nie seinen grungigen Boden verliert. Melodien mit hohem Wiedererkennungswert treffen auf detailverliebte, instrumentale Spielereien. Über allem liegt die einprägsame Stimme von Frontfrau Anna Daum, die mit ihrer großen Bandbreite punktet und der Musik von Cor Blimey die Richtung vorgibt. Daum ist gleichzeitig auch die Texterin der Band. „Es macht mir einfach Spaß, Texte zu schreiben und dabei gewisse Dinge zu verarbeiten“, sagt sie. „Zuweilen ist das auch ein bisschen Selbsttherapie“.

MarspolMit „Marspol“ steht eine noch junge Band in den Startlöchern, die man sich unbedingt merken sollte. Denn die Musiker fallen nicht nur durch ihren Fleiß und die zahlreichen, Auftritte bei namhaften Events auf, sondern auch durch ihren ganz eigenen Sound. IndiePop mit deutschen Texten und Alternative-Einschlag ist wohl die treffendste Beschreibung. Sphärische Keyboardsounds treffen auf weite und offene Gitarren. Indiepop, der zum Tanzen und Mitmachen einlädt, trifft auf packende Rhythmen und starke Texte. "Marspol" passen so in keine Schublade und bedienen dennoch Indie wie Mainstream gleichermaßen. Innerhalb kürzester hat die junge Band so einiges auf die Beine gestellt: Eine EP, mehrere Singles, professionelle Musikvideos in Eigenregie, zahlreiche Gigs (etwa als für Mark Forster, für den Hessischen Rundfunk und auf dem Schlossgrabenfest) sowie Airplays auf YouFM und Planet .

Einlass ist um 19.30 Uhr, Beginn um 20.00 Uhr. Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 8 Euro.

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