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Burg Staufenberg


Burg Staufenberg

Die Burg Staufenberg ist das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt und prägt seit Jahrhunderten das Bild des Lumda‑ und Lahntals.

In markanter Lage, genau dort, wo sich Lahn und Lumda treffen, erhebt sich die Anlage auf einem bewaldeten Basaltkegel und besteht aus zwei Teilen: der älteren Oberburg, heute eine eindrucksvolle Ruine, und der jüngeren, restaurierten Unterburg, in deren Mauern sich ein überregional bekanntes Hotel und Restaurant befindet.

Die Oberburg, erstmals um 1233 erwähnt, liegt auf dem Gipfel des Basaltkegels und bietet mit ihren Mauerresten, dem Palas aus dem 13. Jahrhundert und der begehbaren Eckturmruine einen atmosphärischen Einblick in die mittelalterliche Vergangenheit. Teile der Ringmauer, alte Keller und ein Tor aus dem 15. Jahrhundert sind ebenfalls erhalten.

Im Hessenkrieg von 1646 bis 1648 weitgehend zerstört, diente die Ruine lange als Steinbruch, bevor sie im 19. Jahrhundert gesichert wurde. Heute ist sie ein beliebtes Ausflugsziel und eine stimmungsvolle Kulisse für Feste, Veranstaltungen und Theateraufführungen.

Direkt darunter liegt die Unterburg, die 1517 als Wohnhaus errichtet wurde. Nach wechselnden Besitzern und einer Phase des Verfalls wurde sie im 19. Jahrhundert von den Prinzen von Hessen erworben und durch den Architekten Hugo von Ritgen umfassend wiederaufgebaut. Seit 1925 im Besitz des Volksstaates Hessen und später privatisiert, beherbergt sie heute ein renommiertes Hotel und Restaurant, das für seine besondere Atmosphäre geschätzt wird.

Die Kombination aus historischer Architektur, eleganter Ausstattung und dem weiten Blick über das Lahntal macht die Unterburg zu einem außergewöhnlichen Ort für Gäste aus nah und fern.

Gemeinsam bilden Ober‑ und Unterburg ein eindrucksvolles Ensemble, das Geschichte, Landschaft und Gastlichkeit miteinander verbindet und Staufenberg zu einem markanten Punkt zwischen Gießen, Marburg und Wetzlar macht.

Bild: Die silberlocke, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons.

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