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Burg Lehrbach
Die Burgruine Lehrbach bei Kirtorf‑Lehrbach im Vogelsbergkreis ist ein eindrucksvolles Relikt hochmittelalterlicher Baukunst.
Die ehemalige Wasserburg wurde um 1180 errichtet und prägte über Jahrhunderte die Geschichte der Region. Im Jahr 1349 gelangte sie als Mannlehen an die Familie von Lehrbach, die die Anlage bis etwa 1550 bewohnte, bevor sie ihren Sitz nach Heimertshausen verlegte und die Burg aufgab.
Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Anlage weitgehend zerstört und blieb lange Zeit eine Ruine. Erst 1901 erfolgte eine erste Restaurierung, die jedoch nicht verhindern konnte, dass Teile der Anlage im Jahr 2006 erneut einstürzten. Trotz dieser Verluste vermittelt die Burgruine bis heute einen eindrucksvollen Eindruck ihrer einstigen Größe.
Erhalten sind unter anderem der ehemalige Eingangsbereich, Teile der Umfassungsmauer sowie Reste des dreigeschossigen Palas mit Kamin, Fensteröffnungen und Giebelstrukturen. Diese Überreste lassen die architektonische Bedeutung der Burg noch gut erkennen und machen die Ruine zu einem spannenden Ziel für Geschichtsinteressierte und Wandernde im Vogelsberg.
Mit ihrer Mischung aus mittelalterlicher Geschichte, landschaftlicher Einbettung und sichtbaren Spuren vergangener Jahrhunderte gehört die Burgruine Lehrbach zu den markanten historischen Orten der Region.
Bild: UuMUfQ, Kirtorf Lehrbach BurgLehrbach E a, CC BY-SA 3.0
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