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Jetzt mit dem richtigen Saatgut den Rasen fürs Frühjahr auf Vordermann bringen


Jetzt mit dem richtigen Saatgut den Rasen fürs Frühjahr auf Vordermann bringen

Der schönste Rasen nutzt nichts, wenn er schon nach der ersten Saison den Löffel abgibt und spätestens im ersten Winter alle Flügel hängen lässt und im kommenden Frühjahr nur halb so grün und prächtig ist. Ein schöner Rasen, der auch weiterhin ansehnlich sein soll, benötigt intensive Pflege. Und Besonders nach der harten Winterzeit.

Damit gepflegter, frischer, satt grüner Rasen zum Stolz eines jeden Gartenbesitzers mutiert, muss man eben das eine oder andere dafür tun. Mit wenig Aufwand und einem gewissen Know-how und der richtigen Vorgehensweise aber, lässt sich jeder Rasen zur grünen Oase zaubern. Egal ob es sich dabei um einen Zierrasen oder Spielrasen handelt. Entscheidend ist die richtige Pflege schon im Vorjahr, damit man im Frühjahr richtig loslegen kann und im Sommer dann schlussendlich den satten Rasen in vollen Zügen bis in den späten Herbst noch wunderbar nutzen und genießen kann.

Laub und Äste beseitigen und Wuchshöhe beachten

Damit der Rasen auch topfit gemacht werden kann, müssen zunächst erst einmal alles Laub vom Herbst und die vielleicht von Nachbarbäumen und Co. heruntergefallenen Äste und Zweige entfernt und eingesammelt werden. Dann sollte man exakt die Wuchshöhe der Halme begutachten. Ist der Rasen sieben Zentimeter schon angewachsen oder höher, kann man mit der gängigen Wuchszeit im März den Rasen erstmals mähen. Am besten lässt man ihn nur auf vier oder fünft Zentimeter stehen, dann trocknet er nicht so schnell aus.

Mäht man zu kurz, können die Wurzeln beschädigt werden. Und ist die Sonne schon im März sehr stark und andauernd, riskiert man ein Verbrennen des Rasens. Die braunen Flecken bleiben dann das ganze Jahr über mehr oder weniger. Hornklee und Löwenzahn lieben die Kahlstellen und bewuchern sie schnell. Generell sollte man den Rasen lieber regelmäßig und öfter mähen, als sporadisch. Die kleinen Abschnitte können auf dem Rasen liegen bleiben und schaden nicht. Werden zu lange Halme gemäht, muss der Grünschnitt aufgefangen und eingesammelt werden.

Die richtige Aussaat

Das Wichtigste für einen gesunden und voll-grünen Rasen ist das richtige Saatgut. Hässliche Flecken im Rasen, die durch das Vertikutieren oder auch Entfernen von Unkraut oder Moosen entstehen kann, können mit frischem Grün bestückt werden. Denn mit einer hochwertigen Rasennachsaat gelingt ein gutes Nachsähen und der Rasen wird schnell dicht und schön im Grün. Wichtig ist hierbei, das richtige Saatgut zu nutzen. Für Rasen, der im Schatten liegt, oder doch eher als sonniger Platz genutzt wird. Auch kann man beispielsweise eine Rasennachsaat für niedrige Temperaturen nutzen, wenn man schon früh im Jahr loslegen möchte.

Doch Achtung: Wer schon gekalkt hat, sollte lieber noch einige Tage warten und dann erst die neue Saat einbringen. Die eingesäten Partien des Rasens sollten auf keinen Fall betreten werden. Erst wenn der Rasen schon etwas aus dem Boden ragt und gewachsen ist. Selbst Hunde und Katzen können die empfindlichen, weichen Grashalme uns Sprösslinge beschädigen. Grundsätzlich gilt: Erst dann mähen, wenn der gesamte Rasen rund Zentimeter gewachsen ist.

Düngen des Rasens

Grundsätzlich sei gesagt, dass das Düngen wie auch das Vertikutieren gut für den Rasen sein können, aber nicht verpflichtend hierfür sind. Denn das Wachstum eines Rasens hängt von vielen weiteren Faktoren ab. Denn nach dem langen Winter habe die Gräser ihre gespeicherten Nährstoffe aufgebraucht, da sind sie sehr dankbar, wenn die mineralisierte Unterstützung kommt. Die beste Düngung erfolgt im März, wenn keine Fröste mehr auftreten. Der perfekte Dünger für den Rasen sollte aus einem Gemisch aus Kalium, Magnesium, Stickstoff und Phosphor bestehen. Wurzeln und Grasnabe werden auf diese Weise bestens mit allen wichtigen Stoffen versorgt. Die Faustregel fürs richtige Düngen ist 30 Gramm etwa pro Quadratmeter Rasen. Grundsätzlich sollte man aber sehr sparsam mit dem Dünger umgehen, um die Umwelt zu schonen und vor allem das Grundwasser. Wichtig ist auch, dass man eben dann wenn gerade erst eingesät wurde, noch etwas mit dem Düngen gewartet werden sollte.

Ein bisschen Luft muss sein

Mit einem Vertikutierer oder einem Vertikutierrechen sollte man hier loslegen. Je nach Größe des Rasens sollte man sich dementsprechend ausstatten. Beim Vertikutieren selbst geht es dann Unkraut und Moos an den Kragen und der Boden bekommt eine gute Durchlüftung bis in die Grasnabe. Denn das Vertikutieren unterstützt die Graspflanzen im Wuchs und so können selbst die kleinsten Grashalme und Wurzeln besser an Nährstoffe und Wasser gelangen.

Vorsicht: Nicht zu stark vertikutieren, denn das Wurzelwerk kann zerstört werden und und die Grasnabe wird verletzt. Dann kann sich das Unkraut erst recht so richtig ungestört ausbreiten. Kälken sollte man übrigens dann, wenn der PH-Wert des Bodens unter fünf liegt.

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