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Virtuelle Ausstellung "EigenArt"


04.07.2021
01.08.2021

"EigenArt" heißt die virtuelle Ausstellung von Silvia Rudnicki und Annemarie Zaha. Sie ist ab dem 4. Juli 2021 ausschließlich im Netz zu sehen.

Virtuelle Ausstellung EigenArt Das Video ist im Netz über die Website des KuKuK abrufbar (www.kukuk-wettenberg.de)
Die beiden Künstlerinnen haben ihre jeweils eigene Art des Kunstschaffens und der Weltsicht zu der gemeinsamen "EigenArt" kombiniert.

Noch eine dritte Persönlichkeit bringt ihre eigene Art mit ein: Peter Herrmann unterlegt das Video mit Musik.

Die Ausstellung sollte bereits im vorigen Jahr stattfinden, aber Corona brachte dieses Vorhaben wie so vieles Andere zum Stillstand. Inzwischen ist sie aber vollendet und ab dem 04.07.2021 für Besucher im Netz geöffnet.

Silvia Rudnicki ist eine experimentierfreudige Persönlichkeit. Sie befaßt sich nicht nur mit Malerei, sondern auch mit Skulptur und Installation. In ihren Bildern arbeitet sie z.Zt. häufig in der PanArt- Technik. Dabei werden Farbschichten aufgetragen, teilweise mit dem Spachtel abgehoben, wieder neu überschichtet usw. So entsteht eine vielschichtige Struktur von großer Leuchtkraft, denn das Licht durchdringt alle Farbschichten bis zur untersten.

Ihre vielfältigen Themen umfassen nicht nur surreale Welten, in denen sich geheimnisvolle Wesen tummeln, vielmehr sind ihre Hauptanliegen das Engagement gegen die Bedrohung der Erde durch den Menschen, Gedanken- und Lieblosigkeit sowie Gewalt gegen Kinder.

Das Lebensgefühl von Krise, verstärkt durch die Pandemie mit ihren Lockdowns und Kontaktverboten, dem Mangel an Gesprächen und den seelischen Entbehrungen macht sich in ihrem Werk deutlich bemerkbar.

Annemarie Zaha zeigt vielseitige Arbeiten in einer eigenen Farb-, Form- und Materialsprache. Assemblagen und Objekte, manche skurril, manche nachdenklich, stellen einen wesentlichen Teil ihres Schaffens dar, ein anderer Teil ist die Fotografie.

Hier entwickelt sie durch Großaufnahmen, Details und ungewöhnliche Blickwinkel ganz überraschende An- und Einsichten auf alltägliche Dinge, die den Betrachter immer wieder staunen lassen. Teile eines Schleppnetzes z.B. sind in der Detailaufnahme nur noch als Struktur zu erkennen.

Wie wichtig ihr Struktur und Form sind, läßt sich an den Metallplastiken erkennen, die durch ihre rostrote Patina die Form markant in Szene setzen, aber auch an den kleinen Mixed Media- Objekten. Hier wird in Kästchen farbiger Kunstpelz mit Farbstreifen und Pappe kombiniert. Dieses spannende Miteinander reizt zum Anfassen. Gar nicht zum Anfassen reizt der rote Anhänger an der Halskette- ein lackiertes Kakteenskelett! "Don't touch me!"

Nachdenklich macht die Arbeit "Das Vermächtnis", zum Lächeln bringen die "Zeitungsenten", die gekonnt die leeren Versprechungen von Politikern aufspießen.

"Hope", die Gemeinschaftsarbeit beider Künstlerinnen, kommentiert in einer Fülle von Einzelheiten den aktuellen Zustand der Welt und der Gesellschaft. Die Statements, die Silvia Rudnicki und Annemarie Zaha dazu verfaßt haben, finden sich auf der Website des KuKuK in Verbindung mit dem Video.

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