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Gemeinschaftsausstellung "Aufbruch"


04.07.2021
08.08.2021

"Aufbruch" ist eine Gemeinschaftsausstellung, die "ganz in echt" in der Kunsthalle des Vereins in Wißmar aufgebaut wird und an allen Sonntagen vom 4. Juli bis zum 8. August 2021 unter den geltenden Corona- Bestimmungen besucht werden kann.

Aufbruch
Die Vernissage findet am Samstag, den 03. Juli 2021, um 17.00 Uhr auf dem Hof des KuKuK statt.
Der Aufbruch zu neuen Ufern, aus einer unsäglichen Situation in eine bessere Welt und in eine rosige Zukunft, das ist etwas, was wir jetzt alle gerne thematisieren. "Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne" schrieb schon Hermann Hesse.

"Aufbruch"“ ist immer positiv besetzt, optimistisch, von Hoffnung getragen, es ist der Anfang, der glücklich macht, weil man die Möglichkeit eines Scheiterns noch nicht ins Auge fasst.
Auch wenn in all den alten Volksliedern, bei denen die Jugend zur Wanderschaft aufbricht, ein wenig Wehmut und Abschiedsschmerz mitschwingt, sind sie doch von Hoffnung, Fröhlichkeit und Optimismus getragen.

Erde bricht auf, wenn Samen auskeimen und die jungen Pflanzen ans Licht wollen, sie kann aber auch durch Dürre und Trockenheit oder durch Frost Risse bekommen und aufbrechen. Mauern können aufgebrochen werden, so wie verkrustete Überzeugungen und Gebräuche in menschlichen Gesellschaften.

Zum "Aufbruch" würde auch der „Ausbruch“ passen. Der hat eher etwas Gewalttätiges, eine abrupte Aktion oder Explosion, die sich negativ und zerstörerisch auswirken kann. Typisch wäre natürlich der Vulkanausbruch, prachtvoll, dynamisch, beeindruckend und gefährlich.

Das Herausbrechen eines Elements aus einer Phalanx, der Ausbruch aus dem Gefängnis oder dem Käfig erfordert immer die Zerstörung oder das Untergraben einer vorhandenen Struktur.

Maltechnisch werden solche Aufbrüche häufig durch massive, rissige und gesprengte, "aufgebrochene" Farbaufträge dargestellt, oft in expressiver Abstraktion und kräftigen Farben. Es können auch durch das Aufsetzen von anderen Objekten und Fundstücken Assemblagen geschaffen werden.

In Skulptur und Plastik kann die Stromlinienform eines Werkes dem Betrachter als Vorwärtsbewegung erscheinen, eine aufgerissene Oberfläche als Resultat der Zerstörung.

Die Ausstellung ist nur an den Sonntagen von 15.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Sie wird von 11 Vereinsmitgliedern und einem Gast gestaltet, die die Monate der Lockdowns für ihr Kunstschaffen genutzt haben: Michael Ackermann (Handdrucke), Vera Bennung Corominas (Märchen- Illustrationen), Angelika Eichenauer, Gabriele Herlitz, Marita Meurer, (alle Malerei) Reiner Packeiser (Gast, arbeitet mit Graphitstaub auf Büttenpapier), Christina Richter, Christine Stefan, Ilse- Marie Weiß (alle Malerei), Dieter Weiß (Holzobjekte, nach mathematischen Prinzipien gebaut oder gedrechselt), Ingrid Wortmann- Wilk, Barbara Yeo-Emde (beide Fotografie).

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