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CINÉFÊTE - 11. Festival des französischen Films


11.11.2010 08:00
17.11.2010 18:00

Zum elften Mal gastiert das französische Jugendfestival Cinéfête in den Marburger Filmkunsttheatern.

Cinéfête verbindet traditionell einen Einblick in das aktuelle Schaffen der großen Filmnation Frankreich mit einem Blick auf die Kultur unseres Nachbarn. Das Festivalprogramm vereint pädagogischen Anspruch, jugendgerechte Unterhaltung und künstlerischen Wert.

Die Filme kommen ebenso aus Frankreich wie aus frankophonen Ländern und werden in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt - zum Sonder-Eintrittspreis von 3.- Euro.!

Cinéfête leistet über die Vermittlung von Filmkultur und Sprachkenntnis hinaus einen wichtigen Beitrag zum deutsch-französischen Verständnis und zum gegenseitigen Kulturdialog.

Die ersten Vorstellungen des Tages beginnen um 8.00, 8.30, 9.00 Uhr. Die letzten Vorstellungen des Tages beginnen um 13.00, 13.30, 14.00 Uhr.

Das Programm von Cinéfête 2010
steht unter dem Motto "Wer bin ich - Wer möchte ich sein?, denn die Identitätssuche ist für jeden, der aufwächst, ein wichtiges Thema und dazu neben Liebe und Tod auch noch das dritte große Thema des Kinos! So möchte der kleine Eskimojunge in dem zauberhaften Zeichentrickfilm L'ENFANT QUI VOULAIT ÊTRE UN OURS lieber ein Eisbär sein als ein Mensch. Der Junge Ludovic aus dem fantasievollen MA VIE EN ROSE träumt sich seine Welt rosarot und glaubt ein Mädchen zu sein. Und die Familie Elisabeth aus der Komödie LA PREMIÈRE ÉTOILE bringt fröhlich unsere Vorstellungen von Schwarzen und Weißen durcheinander - indem sie wie viele Franzosen in den Wintersport fährt! Für Bilal aus dem mehrfach preisgekrönten Flüchtlingsdrama WELCOME ist es keine Frage, dass er dort zu Hause ist, wo seine Freundin lebt. Aber er schwimmt vergeblich gegen die Grenzen in Europa an, wo er nicht willkommen ist. Der Bauernjunge Jérôme muss sich in QUAND TU DESCENDRAS DU CIEL der Frage nach Freundschaft und Menschlichkeit stellen, als er für die Stadtverwaltung von Lyon Obdachlose aus der Stadt verbannen soll - darunter auch seinen neuen Freund "La chignole". Beide Filme wurden mehrfach vom Publikum und von Jurys preisgekrönt für ihre differenzierte Auseinandersetzung mit wichtigen sozialen Fragen unserer Zeit.

In der witzigen Theaterverfilmung LES PALMES DE M. SCHUTZ - vom LA BOUM-Regisseur Claude Pinoteau - verfolgt das berühmte Forscherpaar Pierre und Marie Curie schlagfertig & beharrlich seinen Wunsch, grundlegende Gesetze der Natur zu erforschen - dem Konkurrenzdenken und Ehrgeiz seines Auftraggebers M. Schutz zum Trotz.

Und in Jean-Luc Godards berühmter Film noir-Parodie À BOUT DE SOUFFLE wäre der kleinkriminelle Michel gerne ein großer Hollywoodstar - nämlich Humphrey Bogart.

Anlässlich des 60. Geburtstags von AUßER ATEM zeigen wir im Rahmen von Cinéfête erneut einen Meilenstein der französischen Nouvelle Vague und ermöglichen Schüler/innen und Lehrer/innen, die ästhetische Moderne des Kinos zu entdecken.

Cinéfête als Kinofest:

Die bunte Genre-Mischung des diesjährigen Programms, vom Film noir zur Multikulti-Familienkomödie bietet Filme für alle Gemütslagen: Spaß, Unterhaltung, Spannung, Empathie und eine Vielfalt an aktuellen Themen, die zum Nachdenken und Diskutieren anregen: sei es die Suche nach Arbeit, das Zusammenleben von Menschen verschiedener Kulturen, illegale Einwanderung in Europa, der Umgang mit Obdachlosen, das Leben in der Natur - und erstmals in einem Cinéfête-Programm auch Wissenschaft und Forschung!

Das Programm im Überblick

Grundschule
L'ENFANT QUI VOULAIT ÊTRE UN OURS (Der Junge, der ein Bär sein wollte) von Jannik
Hastrup (DK/F 2002)

Sekundarstufe 1 und 2
MA VIE EN ROSE (Mein Leben in rosarot) von Alain Berliner (F/B/GB 1997)
LA PREMIÈRE ÉTOILE (Triff die Elisabeths!) von Lucien Jean-Baptiste (F 2009)
WELCOME von Philippe Lioret (F 2009)
QUAND TU DESCENDRAS DU CIEL (Vom Himmel hoch) von Éric Guirado (F/B 2003)

Sekundarstufe 2
LES PALMES DE M. SCHUTZ von Claude Pinoteau (GB/F 1997)
À BOUT DE SOUFFLE (Außer Atem) von Jean-Luc Godard (F 1960)

Weitere Informationen auch auf www.MarburgerFilmkunst.de.

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