Sie sind hier:Almabtrieb Nieder-Bessingen / Almabtrieb Nieder-Bessingen
Almabtrieb Nieder-Bessingen
Der 18. Almabtrieb in Nieder‑Bessingen findet am Sonntag, den 20. September 2026, statt und bringt wieder ein ganzes Dorf auf die Beine.
Geschmückte Kühe, Kuhglocken, historische Traktoren und viele bekannte Gesichter prägen den Tag, an dem die Herde von der Albertushöhe zurück ins Tal auf die Herbstweide am Kindergarten getrieben wird. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr erneut Bulle „Julius“, der gleich zwei gewichtige Rollen übernimmt: Er führt die Herde an – und ist zugleich Star des beliebten Bullenschätzspiels, bei dem Besucher sein Gewicht tippen können. Wer am dichtesten liegt, gewinnt einen Präsentkorb vom Sonnenhof. Mehr über die Tradition des Almabtriebs lässt sich über den Almabtrieb‑Brauchtum entdecken.
Der Almabtrieb startet um 10:00 Uhr auf dem Sportplatz, wo sich die insgesamt 29 Tiere umfassende Herde sammelt. Dort warten kleine Snacks, Getränke und Kaffee auf die Gäste, während die Alphornbläser und die Bessinger Säustallschwalben für musikalische Stimmung sorgen. Historische Traktoren und Kutschen schließen sich kurz darauf an und rollen der Herde voraus ins Tal. Später werden sie im Dorf auf der ehemaligen Ortsdurchfahrt ausgestellt und bieten einen schönen Blick auf die landwirtschaftliche Geschichte der Region.
Auf dem Sportplatz erklingt traditionell die Hymne „Von der Albertshöhe kommen wir“, bevor sich der Zug in Bewegung setzt. Der Weg führt durch die Straßen des Stadtteils vorbei am Gasthaus „Kaffeehannes“ zur Herbstweide, wo anschließend gemeinsam gefeiert wird. Dort spielt das Duo Wöll Plus auf und sorgt für einen musikalischen Ausklang, der perfekt zur urigen Atmosphäre des Almabtriebs passt.
Entstanden ist das Fest aus einer spontanen Idee – aus dem scherzhaften Hinweis, dass man schließlich auch eine Kuhherde habe. Heute ist der Almabtrieb ein Ereignis, das weit über Nieder‑Bessingen hinaus bekannt ist und jedes Jahr zahlreiche Besucher anzieht. Ein Tag voller Tradition, Dorfgemeinschaft und ländlichem Charme, der zeigt, wie lebendig Brauchtum sein kann.
- 124 mal gelesen
- Kalender
