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Public-Viewing in Gießen


Wenn im Sommer 2026 die Fußball‑Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada

Wenn im Sommer 2026 die Fußball‑Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada startet, richtet sich auch in Gießen der Blick vieler Fans auf eine ganz praktische Frage: Wo kann man die Spiele gemeinsam schauen?

Wegen der Zeitverschiebung werden viele Partien erst spät am Abend oder sogar nachts angepfiffen. Normalerweise wäre Public Viewing im Freien nach 22 Uhr aus Lärmschutzgründen nicht erlaubt. Doch rechtzeitig vor Turnierbeginn hat das Gießener Ordnungsamt Ausnahmen genehmigt. Dadurch dürfen ausgewählte Spiele auch draußen gezeigt werden – selbst dann, wenn sie erst um 22 Uhr beginnen.

Für Fußballfans bedeutet das: gemeinsames Mitfiebern unter freiem Himmel ist auch bei späten Anstoßzeiten möglich. Gleichzeitig profitiert die Gastronomie, die ihre Außenbereiche öffnen kann. Die Stadt hat dazu eine Übersicht veröffentlicht, welche Lokale Public Viewing anbieten. So wird Gießen während der WM zu einem Treffpunkt für alle, die die Spiele gemeinsam erleben wollen.

Besonders wichtig sind die Sonderregelungen für die Vorrundenspiele der deutschen Nationalmannschaft, die teilweise erst um 22 Uhr deutscher Zeit starten. Auch andere spät angesetzte Partien dürfen dank einer bundesweiten Sonderverordnung sowie ergänzender hessischer Regelungen draußen übertragen werden. Später angesetzte Spiele bleiben jedoch ausgeschlossen. Welche Begegnungen tatsächlich gezeigt werden, entscheiden die Gastronomiebetriebe selbst.

Zu den teilnehmenden Locations zählen der Apfelbaum, Ritzis, Zwibbel, Basilico, die Strandbar, die Centralbar, Gianoli, das News Café, Rauchwerk, das Stadtcafé, das Türmchen, der Selterstor‑Garten, Jhrings und die Pizzeria Roma. Sie alle bieten während der WM die Möglichkeit, Fußball gemeinsam und unter freiem Himmel zu erleben.

Trotz der Ausnahmen gelten klare Regeln, um die Nachtruhe der Anwohner zu schützen. Spiele, die zwischen 6 und 22 Uhr enden, können ohne Einschränkungen draußen gezeigt werden. Für Partien, die um 22 Uhr beginnen oder darüber hinausgehen, greifen die Sondergenehmigungen. Ab dem Sechszehntelfinale wird der Spielraum erweitert: Dann sind auch Spiele erlaubt, die spätestens um 23 Uhr angepfiffen werden. Frühmorgendliche Spiele vor 6 Uhr bleiben weiterhin ausgeschlossen.

Außerdem gelten nach 22 Uhr zusätzliche Einschränkungen: Fanfaren, Trommeln und andere laute Instrumente sind dann tabu. Auch Musik, Interviews oder Kommentare dürfen nicht mehr über Lautsprecher laufen, um die Lärmbelastung möglichst gering zu halten.

Trotz dieser Vorgaben dürfte in Gießen während der WM eine besondere Stimmung entstehen. Die genehmigten Public‑Viewing‑Angebote schaffen den Rahmen für gemeinsame Fußballabende – auch zu später Stunde. Die Gastronomie rechnet mit gut besuchten Terrassen und lebendigen Nächten, in denen die Spiele zwar spät beginnen, die Begeisterung aber umso größer ist. Wer also zur WM 2026 draußen Fußball schauen möchte, findet in Gießen zahlreiche Möglichkeiten, die Turnierabende gemeinsam zu genießen.

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