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Bald Online Casinos aus Hessen?


Kugel beim Roulette liegt auf der Acht

Es wird wieder spannend in Hessen in Bezug auf die Legalisierung und Vergabe von Lizenzen für Online Casinos. Nachdem sich bereits Schleswig-Holsteins Regierung gegen den aktuellen Glücksspielstaatsvertrag ausgesprochen hatte, schloss sich nun auch Hessen diesem Veto an.

In Betracht gezogen wird stattdessen die Beschreitung eines Sonderweges mit eigenen Leitlinien. Die Chancen auf den Abschluss eines einheitlichen Glücksspieländerungsstaatsvertrages sind aktuell schlecht.

Hessen spricht sich gegen den aktuellen Glücksspielstaatsvertrag aus

Harte Zeiten für den regulierten Glücksspielmarkt: Die hessische Landesregierung hat sich, wie zuvor auch schon das Bundesland Schleswig-Holstein, gegen den Glücksspielstaatsvertrag ausgesprochen. Vielmehr plant Hessen, einen Sonderweg zu beschreiten und die entsprechenden Lizenzen selbständig zu vergeben. Der Beschluss eines bundesweit einheitlich geltenden Glücksspielstaatsvertrages war zuletzt immer wieder aufgrund von eingelegten Vetos gescheitert. Dabei ist das Online-Glücksspiel nicht nur in Hessen nach wie vor extrem beliebt. Auf Seiten wie bestencasinos.info informieren sich Spieler täglich über die besten Online Casinos, Bonus-Angebote und wissenswerte Details. Aus der Werbung bekannte Anbieter wie 888casino oder Mr. Green buhlen dabei um die Gunst der Kunden. Gute Online-Casinos zeichnen sich dabei unter anderem durch einen guten Support und ein großes Spielangebot aus. Der Markt mit dem Online-Glücksspiel boomt, der Umsatz ist hoch:

  • 2017 lag der Bruttospielertrag bei 41,9 Milliarden Euro
  • Für dieses Jahr wird ein Ertrag von 50,1 Milliarden Euro erwartet
  • Für 2023 ist sogar ein Bruttospielertrag von 64 Milliarden Euro vorhergesagt

Eigenständige Vergabe von Lizenzen nach Schleswig-Holsteins Vorbild

Für Hessens Austritt aus dem Glücksspielstaatsvertrag gibt es als Ultimatum eine Frist bis zum Ablauf dieses Jahres, die aus dem geltenden Koalitionsvertrag hervorgeht. In der Theorie könnten sich vorab die Bundesländer noch auf eine komplette Neuregelung des Vertrages einigen, dies ist jedoch nicht zu erwarten. Hessen plant darüber hinaus die "Gesetzgebungskompetenz für Geldspielautomaten mit Gewinnmöglichkeit" auf die anderen Bundesländer zu übertragen. Wie der Sonderweg, den Hessen künftig zu gehen plant, aussehen könnte, wird am Beispiel von Schleswig-Holstein deutlich:

  • Schleswig-Holstein stimmte – wie auf sponsors.de berichtet - im Jahr 2011 als einziges Land gegen den Glücksspielstaatsvertrag
  • Stattdessen erließ das Bundesland ein nur landesweit geltendes Gesetz, das das Glücksspiel neu ordnete

Seit Ende 2012 durfte Schleswig-Holstein als einziges Bundesland in Deutschland eigenständig Lizenzen vergeben, die eine vorläufige Gültigkeit von sechs Jahren besaßen. Mit Eintritt der neuen Regierung trat Schleswig-Holstein 2013 dann aber doch dem Vertrag bei und durfte fortan keine neuen Lizenzen mehr erteilen.

Einheitlicher Glücksspieländerungsstaatsvertrag in weite Ferne gerückt

Weltweite Marktanteile im Online-Glücksspielmarkt im Jahr 2016
Gerade weil die Landesregierungen in Bezug auf das Glücksspiel höchst unterschiedlicher Ansicht sind und die Regierungen einem ständigen Wechsel unterliegen, ist es zum jetzigen Zeitpunkt fast auszuschließen, dass es einen einheitlichen Glücksspieländerungsstaatsvertrag jemals geben wird. Das ist schade, denn wie beliebt die einzelnen Formen des Online-Glücksspiels sind, wird aus der obigen Grafik deutlich:

  • Die weltweiten Marktanteile im Online-Glücksspielmarkt lagen anno 2016 zu 50% alleine bei den Sportwetten
  • Die Casinos machten immerhin noch ein Viertel aus

Neben Hessen ist mittlerweile auch Schleswig-Holstein wieder darum bemüht, eigene Regelungen durchzusetzen. Das lässt bei Spielern die Hoffnung aufkeimen, in Deutschland bald zumindest in manchen Regionen wie dem schönen Hessen wieder legal in Online-Casinos zocken zu können.

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