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10 Tipps, wenn Sie im Freien übernachten


10 Tipps, wenn Sie im Freien übernachten

Für viele ist das Schlafen unter freiem Himmel die perfekte Möglichkeit, dem Alltag für eine Weile zu entfliehen. Die Naturgeräusche, die frische Luft und die neuen Eindrücke, die man bei einer Nacht im Freien auf sich wirken lassen kann, sorgen für ein unvergleichliches Erlebnis.

Doch es gibt auch negative Aspekte, denen man mit einer sorgfältigen Planung entgegenwirken sollte. Die folgenden zehn Tipps sollen Ihnen bei der Vorbereitung helfen, damit die Nacht im Freien zu einem unvergesslich positiven Erlebnis wird.

1. Die perfekte Stelle

Um ein aufregendes Outdoor-Abenteuer zu erleben, müssen Sie nicht weit fahren. Fast überall können Sie im Freien übernachten. Daher sollten Sie bei Ihren nächsten Spaziergängen und Ausflügen bereits nach möglichen Spots Ausschau halten, die interessant sein könnten. Achten Sie darauf, dass sie windgeschützt, ruhig und versteckt gelegen sind. Hohe Positionen eignen sich hervorragend zur Beobachtung von Sonnenauf- und untergängen.

2. Gesetze beachten

Außerhalb von Naturschutzgebieten können Sie in Hessen und auch im Rest Deutschlands praktisch überall unter freiem Himmel übernachten. Hierzu eignet sich beispielsweise die Nutzung eines Tarps als Schutz vor Wind und Regen. Anders sieht es hingegen aus, wenn Sie in einem Zelt übernachten möchten. Dies ist nicht überall erlaubt, Sie müssen sich also vorab erkundigen. Weitere Alternativen und Informationen zu Tarps und anderem Zubehör, das sich für das Schlafen im Freien eignet, finden Sie beispielsweise auf speziellen Portalen wie https://klarermond.com/, wo Sie auch weitere nützliche Tipps erhalten können.

3. Den Rucksack richtig packen

Natürlich sollten Sie sich vorab genau überlegen, was Sie alles mitnehmen möchten. Denken Sie auf jeden Fall an die Basics wie Schlafsack, Folie, eine Plane und eine Isomatte sowie eine leichte Jacke, wenn es doch kälter wird, als erwartet. Ein Regenschutz als Backup ist ebenfalls immer empfehlenswert. Weiteres sinnvolles Equipment sind beispielsweise Erste-Hilfe-Set, Taschenmesser, Taschenlampe, Verpflegung, Panzerband, Seil und Feuerzeug. Schleppen Sie aber keinen unnötigen Ballast mit sich herum.

4. Eine Plane nutzen

Sie sollten immer eine Plane mitnehmen, denn Sie kann für verschiedene Situationen sinnvoll eingesetzt werden. Ob als Unterlage, Wind- oder Regenschutz; sie nehmen nicht viel Platz weg und machen das Übernachten im Zweifel deutlich komfortabler. Idealerweise ist die Plane mit Ösen ausgestattet.

5. Für Trockenheit sorgen

Achten Sie darauf, dass weder von unten noch von oben Feuchtigkeit zum Schlafsack bzw. zur Decke durchdringen kann. Isomatte und Plane können dies zuverlässig verhindern. Feuchtgebiete sollten Sie ebenfalls meiden, denn hier lauern viele Moskitos.

6. Lagerfeuerromantik

Ein Feuer gehört zum Übernachten unter freiem Himmel meist dazu. Achten Sie aber stets darauf, dass die Feuerstelle sehr gut gesichert ist. In Naturschutzgebieten sind Feuer streng verboten und bei Waldbrandgefahr natürlich ebenso.

7. Sorgfältig imprägnieren

Wir empfehlen, Schlafsack, Schuhe sowie gegebenenfalls Kleidung vor der Abreise zu imprägnieren, damit sie wasserundurchlässiger werden. Dies schützt vor Morgentau und erspart Ihnen das Mitnehmen von Ersatzschuhen.

8. Wettervorhersage beachten

Auch wenn schönes Wetter vorhergesagt ist, kann dies natürlich nie für bare Münze genommen werden. Wappnen Sie sich gut und schauen Sie unbedingt auch am Abreisetag nochmal in den Wetterbericht. Einsteiger sollten sich zunächst eine laue und trockene Sommernacht aussuchen, um zum ersten Mal zu biwakieren.

9. Flora und Fauna kennen

Informieren Sie sich, welche Wildtiere am geplanten Übernachtungsort auf Sie warten könnten. Wildschweine, Rehe und Hirsche stellen kein Problem dar, allerdings gibt es andere Tiere, vor denen Sie sich in Acht nehmen sollten. Dazu gehören nicht nur offensichtlich gefährliche Tiere wie Wölfe, sondern auch Moskitos oder Zecken. Kopfnetze können hier einen wirksamen Schutz für die Nacht bieten.

10. Keine Hinterlassenschaften

Hinterlassen Sie ausschließlich Ihren Fußabdruck – sonst nichts. Nehmen Sie alles wieder mit nach Hause, was Sie mit in die Natur genommen haben. Während des Übernachtens in der Natur sollten Sie zudem keinen Lärm verursachen und keine laute Musik hören. Verhalten Sie sich so unauffällig wie möglich, damit Sie die Tiere nicht stören.

Fazit

Auch ohne Zelt ist das Übernachten unter freiem Himmel problemlos möglich, wenn die Witterungsbedingungen es zulassen. Auch für Familien mit Kindern ist es ein Abenteuer, das nicht nur Spaß macht, sondern bei dem die Kids auch etwas lernen können.
Wenn Sie alles gut planen, sich vor Mücken, Kälte, Feuchtigkeit und Zecken gut schützen, wird die Übernachtung im Freien zu einem gelungenen Erlebnis und einer hervorragenden Möglichkeit, Körper und Geist zu entspannen und dem Alltag zu entfliehen.

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