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Eintracht Frankfurt erhält Finanzspritze


Eintracht Frankfurt erhält Finanzspritze

Eintracht Frankfurt kann im Sommer ordentlich Geld ausgeben. Das lang geplante Investorenmodell stärkt das Eigenkapital des Bundesligisten um ganze 15 Millionen Euro. Allerdings soll das Geld nicht nur in neue Spieler reinvestiert werden, sondern auch in die Infrastruktur.

Um sowohl die sportliche als auch die strukturelle Wettbewerbsfähigkeit in den nächsten Jahren zu gewährleisten, hat die Eintracht Frankfurt Fußball AG die Kapitalbasis um satte 15 Millionen Euro erhöht. In einfachen Worten bedeutet das, dass zusätzliches Geld in die Verstärkung der Mannschaft investiert werden kann. Damit haben die Adler in der Sommertransferperiode einen größeren Spielraum bei der Verpflichtung neuer Akteure. "Uns sind Spieler angeboten worden, die waren vor zwei Jahren für uns noch kein Thema", hatte Noch-Trainer Niko Kovac, der sich im Sommer dem Quoten-Primus bei Live Sportwetten Bayern München anschließen wird, noch vor Kurzem gesagt. Anders als mit Kovac können Sportvorstand Fredi Bobic und Manager Bruno Hübner aber nun mit einer deutlich praller gefüllten Transferkasse agieren, als das noch zuletzt der Fall war. Im vergangen Sommer gaben die Frankfurter 20 Millionen Euro aus, darunter sieben Millionen Euro für Sebastian Haller und sechs Millionen Euro für Jetro Willems.

In diesem Sommer steht weitaus mehr Geld zur Verfügung. Zum einen kommen rund fünf Millionen Euro durch die Finalteilnahme im DFB Pokal hinzu, zum anderen bringt die Eigenkapitalerhöhung weitere Millionen auf das Festgeldkonto. Um dies zu ermöglichen, wurde der Aktionärskreis der AG erweitert. Als neuer Aktionär haben die "Freunde der Adler" 18,55 Prozent der Aktien vom bisherigen Gesellschafter "Freunde der Eintracht" erworben, die nunmehr 10 Prozent hält. Die Anteile der beiden anderen Aktionäre Eintracht Frankfurt e.V. (67,88 %) und Wolfgang Steubing AG (3,57 %) bleiben unverändert. Ein interessantes Detail dabei ist, dass hinter der "Freunde des Adlers GmbH" mit den geschäftsführenden Gesellschaftern Philip Holzer und Stephen Orenstein nur zwei Personen stehen. Holzer, der seit acht Jahren im Frankfurter Aufsichtsrat sitzt, gab zuletzt zu Protokoll, dass er durch sein Engagement sicherstellen wolle, dass die Herausforderungen der kurz- bis mittelfristigen Zukunft "gut gemeistert werden können." Der Ex-Bankier war auch maßgeblich an der Ausarbeitung des komplexen Investments beteiligt.

Neben Holzer soll auch der Frankfurter Unternehmer Orenstein keinerlei persönliche finanzielle Ziele durch sein Investment verfolgen. Der 54-Jährige ist seit 1985 ununterbrochen im Besitz einer Dauerkarte und steht in großer Verbundenheit gegenüber dem Klub. Für den Aufsichtsratsvorsitzenden Steubing ist es eine optimale Lösung, "da sie aufgrund der unveränderten Anteile von Eintracht Frankfurt e.V. die vollständige Flexibilität für die Zukunft gewährleistet." Präsident Peter Fischer lobte die neuen Gesellschafter als "in Frankfurt bekannte Gesichter und anerkannte Persönlichkeiten", die sich für die Eintracht-Familie seit vielen Jahren wirtschaftlich engagierten.

Die 15 Millionen sollen aber keineswegs ausschließlich in Neuverpflichtungen fließen. Vielmehr soll das Geld als Puffer dienen, um stets handlungsfähig zu sein. Dies war in den vergangenen Jahren aufgrund des knappen Budgets nicht möglich gewesen. Durch den Neubau der Geschäftsstelle und die geplanten Umbaumaßnahmen im Stadion steht den Adlern ohnehin eine finanzielle Mehrbelastung bevor.

Bildnachweis: "Eintracht Frankfurt - 004" (CC BY 2.0) by iPhone-SoccerWallpaper.

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